Klufti als mediales Sprachbeispiel
Kluftinger ist inzwischen offenbar international zum Synonym für Schwierigkeiten mit der modernen Computersprache geworden. So berichtet "Die Presse" aus Österreich über seltsame Internet-Abkürzungen - und illustriert das Ganze mit unserem Klufti:
Sprachspaltereien: GLG aus dem OLG? ROFL!
Eva Male (Die Presse)
Wer per E-Mail oder SMS kommuniziert, versucht, sich kurz zu fassen, vor allem bei Letzterem, der Textnachricht via Handy.
Wer per E-Mail oder SMS kommuniziert, versucht, sich kurz zu fassen, vor allem bei Letzterem, der Textnachricht via Handy. Gewagte Abkürzungen, Satzzeichen, Groß- und Kleinschreibung, alles einerlei, erlaubt ist, was gefällt. Selbst die gestrenge Sprachspalterin empfindet diese Lockerheit als angenehm. Aber es ist eine Welt für sich, in der man sich erst zurechtfinden muss, insbesondere die älteren Semester.
So zeigt sich der sympathische Kommissar Kluftinger aus der Krimireihe des deutschen Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr, der mit der modernen Technik auf Kriegsfuß steht, angesichts einer SMS von seinem Nachbarn ratlos: „Bitte rufen Sie mich an. LG Dr. Langhammer.“ -„Was sollte LG bedeuten? Langhammers Geheimsprache? Lauter Geschwätz? Langsamer Gehirnschwund? Labernder Gesundbeter?“
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